Entzugserscheinungen

Wir hatten über das umstrittene LOHAFEX-Experiment berichtet: den Versuch, über das großflächige Ausbringen von Eisen im antarktischen Meer Algen zur CO2-Bindung zu bringen. Wie jetzt u.a. in SpOn zu lesen ist, war LOHAFEX wenig erfolgreich bzw. erwies sich umgekehrt als echtes Experiment (Ausgang ungewiss):

Feedbackschleifen (Zunahme von Frassfeinden etc) und Sättigungseffekte sorgten dafür, dass kaum CO2 gebunden werden konnte. Damit ist schön deutlich geworden, dass die scheinbar so eleganten großtechnischen Lösungen des Klimaproblems ganz so einfach wohl auch nicht funktionieren. Um einen gesellschaftlichen „Kohlenstoffentzug“ (vgl. auch carbon de-tox, eines der aktuellen Hip-Bücher zum Klimawandel) kommen wir also wohl nicht herum.

Till Westermayer

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Eine Antwort zu “Entzugserscheinungen

  1. auch wenn es gescheitert ist, bin ich dennoch (entgegen dem grünen mainstream) froh, dass das experiment durchgeführt wurde.
    ich bin dennoch irgendwie froh, dass das experiment durchgeführt wurde.
    denn – wie es in dem blogartikel schon anklingt – zeigt es wieder einmal, wie schwierig es ist, co2 wieder zu absorbieren und dass es viel besser ist, das co2 gar nicht erst zu emittieren.

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